Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, erklärt: „Wir rechnen alle damit, dass die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen in Frankfurt innerhalb kürzester Zeit bestimmen wird. Durch eine Auffrischungsimpfung wird ein höherer Impfschutz erzielt. Aus diesem Grund empfiehlt die Ständige Impfkommission, die Auffrischungsimpfung schon nach drei Monaten durchzuführen. Das ist für uns Anlass genug, dass das Impfzentrum auch an den Feiertagen zu öffnen. Danke an das DRK und an alle, die auch an den Feiertagen arbeiten und sich dafür einsetzen. Wer bis jetzt noch nicht geimpft ist, sollte die Möglichkeit, sich impfen zu lassen, jetzt nutzen.“
„Mit den zusätzlichen Öffnungszeiten über die Feiertage möchten wir auch denjenigen einen Impftermin ermöglichen, die in Alltag und Beruf ansonsten stark eingebunden sind und wenig freie Zeit haben“, sagt Dierk Dallwitz, Geschäftsführer des DRK Frankfurt. „Mein herzlicher Dank geht auch an alle Mitarbeiter:innen im Impfzentrum und im Gesundheitsamt, die das Angebot mit ihrem großen Engagement erst möglich machen.“
Das Impfzentrum öffnet am 25., 26. und 31. Dezember von 9 bis 15 Uhr. Am 1. Januar ist das Impfzentrum vom 12 bis 18 Uhr geöffnet. Lediglich an Heiligabend, also am 24. Dezember, bleibt das Impfzentrum geschlossen. Eine Terminvereinbarung unter frankfurt.de/coronaimpfung ist erforderlich. Geimpft wird an diesen Tagen ausschließlich mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna. Er wird für alle Personen über 30 Jahren empfohlen, mit Ausnahme von Schwangeren.
„Nur durch die sehr gute Zusammenarbeit und die Expertise aller Beteiligten – Sicherheitsdienst, Messe, EDV, Reinigung, Apotheke, DRK – und die Bereitschaft vieler Kolleg:innen, auch an den Feiertagen zu arbeiten, ist es uns gelungen, das Impfzentrum über Weihnachten, Silvester und an Neujahr zu öffnen. Aus logistischen Gründen wird an diesen Tagen nur der Impfstoff von Moderna zur Verfügung stehen“, sagt Marion Verg, organisatorische Leitung des Impfzentrums.
Ein Impfstoffwechsel ist problemlos möglich. Studien deuten darauf hin, dass durch eine Mischimpfung, also die Impfung mit zwei unterschiedlichen mRNA-Impfstoffen, mehr Antikörper gebildet werden.
Auch zwischen den Jahren finden Sonderimpfaktionen statt. Einige Termine sind aktuell noch verfügbar. Sie können auf der Website frankfurt.de/sonderimpfaktionen gebucht werden.
Zum Impftermin sollte ein Ausweis – und wenn vorhanden – ein Impfpass und die Krankenversicherungskarte mitgebracht werden. Empfehlenswert ist es, das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Aufklärungsbogen zur Schutzimpfung gegen Covid-19 mit mRNA-Impfstoff vorher auszufüllen und zum Impftermin mitzubringen.