Zukünftig setzen der Projektträger Handelsverband Hessen, das Wirtschaftsdezernat sowie die Wirtschaftsförderung Frankfurt gemeinsam das im Jahr 2019 als Veranstaltungsreihe und Begegnungsformat zwischen Händlern, Vertretern des Handels und der Stadt sowie Agenturen und Dienstleistern konzipierte Projekt „Visionsbüro Frankfurt zweinull“ um. Ziel ist es, den Einzelhandel in der Innenstadt als auch in Stadtteillagen in Frankfurt am Main zu stärken.
„In den letzten Monaten hat der stationäre Handel unter erheblichen Umsatzeinbußen gelitten. Der Handlungsdruck für die Einzelhändler, die Verwaltung als auch die Politik ist enorm gestiegen. Ein attraktives Einzelhandelsangebot bildet die Basis für lebendige Innenstädte und Stadtteile“, führt Stadtrat Markus Frank aus. „Mit dem Visionsbüro haben wir eine sehr innovative Plattform für den Erfahrungsaustausch rund um die aktuelle Situation und ein großartiges Format zum Erlernen von Neuem unter dem Motto ‚Zukunft, Stadt und Handel‘“, sagt der Wirtschaftsdezernent.
„Das Visionsbüro wird mit verschiedenen Workshops und vorerst digitalen Informationsveranstaltungen die wichtigsten Eckpunkte einer erfolgreichen Einzelhandels-landschaft in unseren Städten für die Zukunft vermitteln. Ohne ein attraktives Angebot an Einzelhändlern in den Zentral- als auch Stadtteillagen laufen wir Gefahr, dass unsere Innenstädte veröden“, sagt Sven Rohde, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Hessen.
Nach zwei Workshops zum Thema Digitalisierung und Finanzierung ist am Dienstag, 8. Dezember, eine weitere digitale Veranstaltung geplant. Hierbei wird das Thema „Innovation im Handel“ für die Teilnehmer im Vordergrund stehen. Die diesjährige Veranstaltungsreihe ist Teil des Landeswettbewerbs „Ab in die Mitte“, bei dem das Visionsbüro der Stadt Frankfurt den Zuschlag erhalten hat.
Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Oliver Schwebel, engagiert sich mit seinem Team für den lokalen Einzelhandel in der Mainmetropole. Die Wirtschaftsförderung ist davon überzeugt, mit dem Kooperationsprojekt ein Handwerkszeug geschaffen zu haben, mit dem sich Einzelhändler das notwendige Wissen erschließen, wie Verkaufskanäle erschlossen werden können: „Es bedarf großer Anstrengungen und guter Konzepte, um im Handel trotz der Corona-Krise wieder positive Impulse zu erzeugen. Wer heute ausschließlich auf den stationären Einzelhandel setzt, wird es in Zukunft schwer haben, ausreichende Umsätze zu generieren. Der stationäre Handel muss mit dem digitalen Handel verbunden werden. Hierzu gehört unabdingbar die Nutzung von Onlineangeboten und die Präsenz des Handels in den Social-Media-Kanälen.“
Die aktuellen Themen des Visionsbüros sind Digitalisierung, Finanzierung und Innovation. In den Veranstaltungen soll den Fragen nachgegangen werden, wie die Digitalisierung Wettbewerbsfähigkeiten erhalten kann, wie notwendige Maßnahmen finanziert und gefördert werden und wie innovative Konzepte gefunden werden können. Die Veranstaltungsformate bestehen aus Impulsvorträgen, Präsentationen, Workshops und Experten-Podcasts.
Der nächste kostenfreie Online-Workshop zum Thema Innovation findet am Dienstag, 8. Dezember, von 19 bis 20 Uhr statt. Eine Anmeldung für alle Interessierten ist unter http://visionsbuero-frankfurt.de/anmeldung möglich.
Mehr Infos zum Visionsbüro Frankfurt gibt es unter https://www.visionsbuero-frankfurt.de/ im Internet.